Integriertes Beratungs- und Kompetenzzentrum

Ein echter Mehrwert für Kommunen und Wirtschaft: In der Kooperationsvereinbarung schrieben die AAV-Mitglieder 2013 fest, wie sich der Know-how-Transfer weiter verbessern ließe, wie der Sach- und Fachverstand des interdisziplinären AAV-Teams einen noch größeren Nutzen bringen könnte.

Entstanden ist so das integrierte Beratungs- und Kompetenzzentrum. Zusätzlich zu weiteren Service- und Dienstleistungen bietet es vor allem:

  • Beratung bei der Feststellung des Ausgangszustandes von Boden- und Grundwasser nach der Europäischen Industrieemissions- und der Wasserrahmenrichtlinie. Dieser Ausgangszustandsbericht soll sicherstellen, dass Unternehmen nach endgültiger Schließung ihres Betriebs Boden und Grundwasser in den Ausgangszustand zurückführen.

  • Hilfestellungen bei der Erprobung und Anwendung innovativer Techniken zur Sanierung von Altlasten. Da der AAV selbst neue Verfahren in eigenen Projekten testet, kann der Verband die wohl qualifiziertesten Einschätzungen dazu abgeben.

  • Unterstützung bei der Erbringung von Sicherheitsleistungen für Abfallentsorgungsanlagen im Rahmen einer Solidargemeinschaft. Diese sollen verhindern, dass zum Beispiel bei Zahlungsunfähigkeit des Anlagenbetreibers die öffentliche Hand die Sicherungs-, Sanierungs- und Entsorgungskosten tragen muss.

  • Moderation und Mediation bei Altlasten und schädlichen Bodenveränderungen, die besondere fachliche und rechtliche Schwierigkeiten aufweisen. Ziel ist jeweils ein Interessenausgleich zwischen allen Beteiligten und Betroffenen. Auch hierbei verfügt der AAV aus eigenen Projekten über einen reichen Erfahrungsschatz.

  • Die Übernahme von Garantien und Bürgschaften: Mit dem Altlastenrisikofonds lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen befürchtete Restrisiken bereits sanierter Grundstücke begrenzt auffangen. So steigen die Chancen für eine Vermarktung und neue Nutzung der sanierten Flächen erheblich.

  • Konfliktlösungen bei Genehmigungs- und Überwachungsverfahren: Die Clearingstelle wurde eingerichtet im Rahmen des Dialogs Wirtschaft und Umwelt der Landesregierung NRW. Sie soll langjährige Gerichtsverfahren überflüssig machen, indem sie kontroverse Themen zwischen Verwaltung und Wirtschaft zu einer möglichst einvernehmlichen Lösung bringt.

  • Aktive Mitarbeit in der Allianz für die Fläche. Auf Initiative des Landes arbeiten in dieser Allianz vielfältige politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und private Kräfte zusammen, um den Verbrauch von Naturflächen zu minimieren. Ein Beitrag dazu: Sanierung, Aufbereitung und Wiedernutzbarmachung von Brach- und Altlastenflächen. Hierzu bringt der AAV seine Kompetenz und Erfahrung ein.